Grewe Reifen- Krk Kroatien Wohnmobil
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Krk Kroatien Wohnmobil

08.09.2014 | Flachau - KRK Kraoatien | ca. 430 Kilometer





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Heute wollten wir in KRK ankommen. Nach einer sehr ausgeruhten Nacht, sartetn wir früh unseren Motor.
Herrliche Landstraßen machten die Fahrt zu einem Vergnügen. Berg auf.....Berg ab.... alles schön, bis wir zum Katschenberg kamen. Häufig lange Steigungen und Abfahrten über 15%. Unser Flair hatte gut zu schnauben. Vollgepackt mit über fünf Tonnen mußte er Schwerstarbeit verrichten. Das merkte man auch bei den Bremsen. Irgendwann stieg die Temperatur in den Bremsen so rapide an, daß die Bremswirkung leicht schwächer wurde. Wir waren froh, als es bald wieder geradeaus weiter ging. 
Allerdings machte sich ein leicht verbrannnter Geruch bemerkbar, zuerst schoben wir es auf die Bremsen und die Kupplung. Da es nach etlichen Kilometern nicht besser wurde, schauten wir genauer nach.
Im Motorraum war es leicht am qualmen. Im hinteren Bereich, direkt an der Spritzwand. Man sah nicht viel und so legte ich mich unters Fahrzeug. Hier lag ein Fetzen Dämmmaterial auf dem Krümmer. Hier kam also der Geruch her. Keine große Sache dachten ich und entfernte das glimmende Stück. 


Leider hatte auch schon die Dämmwolle hinter dem Motor angefangen zu glimmen. Leichte Panik machte sich breit. Wenn man sieht, daß es qualmt, man aber nicht genau erkennen kann wo, ist das nicht so toll. Ich schraubte schnell diverse Befestigung los, damit ich besser an die Dämmung kam. In großen Stücken riß ich die Wolle an der Spritzwand ab. Alles glimmte vor sich hin. Nachdem ich meinte, alles erwischt zu haben, fuhren wir mit einem mulmigen Gefühl weiter. Irgendwie hatten wir immer diesen Kokelgeruch in der Nase.
Nach weiteren zwanzig Kilometern kontrollierten wir erneut. Wieder sahen wir eine leichte Rauchfahne aufsteigen. Ich wieder unter das Auto. Tatsächlich............. in der Nähe des Krümmers war die Glut noch am toben. Großfächig entfernte ich die Dämmmatten. 
Nun müßte alles entfernt sein. Diese Aktionen hatten uns soviel Zeit gekostet, daß wir uns entschlossen, bei Spittal an Drau auf die Autobahn zu fahren.
Da unser Womo über 3,5 Tonnen hat, benötigen wir in Österreich eine GO-Box. An der ersten Rasthof hielten wir und kauften uns eine. Ging alles ziemlich problemlos. Box fünf Euro und ein Guthaben aufgeladen. 
Wenn man nun unter den Meßpunkten durchfährt, piept es einmal und man weiß, daß abgebucht wurde :-(


Nun ging es flott voran, sodaß wir bald vor dem Krawankentunnel standen. Gute acht Kilometer ging es durch den dunkelen Schacht.


Kurze Zeit nach dem Tunnel erreichten wir Slowenien. Weitere dreißig Kilometer später die erste Mautstation. 10,10€ waren fällig. Eine gute Autobahn und eine ansehnliche Landschaft machte die Fahrt sehr entspanned. Auch der verbrannte Geruch ließ immer mehr nach. 


Am Ende der Autobahn wurden dann nochmals knapp zwanzig Euro fällig. Ingesamt dreißig Euro für fast zweihundert Kilometer finden wir angemessen. 
Danach fuhren wir über eine Landstrasse weiter, bis wir zur kroatischen Grenze kamen. Ein netter Grenzpolizist winkte uns freundlich durch. 
Nach kurzer Zeit konnten wir schon den ersten Blick auf die Adria erhaschen. Superschön... so sollte es sein... Sonne, Mittelmeer und ein nicht mehr brennendes Wohnmobil.


Ankunft bei KRK. Doch bevor wir über die Brücke durften, die das Festland mit der Insel verbindet, durften wir nochmals zehn Euro berappen. Egal, daß Ziel so nah vor den Augen und nach soviel Trouble auf der Fahrt, wollten wir nur noch ankommen.

So jetzt noch zwanzig Kilometer und wir haben unser Ziel erreicht. Der Campingplatz bei KRK auf KRK.
Tja aber auf Kies gefurzt. Die Bude war rappelvoll. Nix mehr frei. Naja, wieso sollte der Tag auch besser enden, als er begonnen hat.
Es war aber nun schon 18.00 und wir hatten überhaupt keinen Bock mehr.
Wir fanden dann noch einen ca. acht Kilometer weiter. Camping Pila in Punat. 
Wir suchten uns einen Platz aus und machten es uns gemütlich. Wir belohnten uns nach alter Tradition mit einem Willkommensweizen.
Nun kann der Urlaub richtig beginnen und wir uns auf die nächsten Tage freuen.