Spanien 2014 | Auf nach Andalusien 2. Teil

Spanien 2014 | Auf nach Andalusien 2. Teil

Heute ist Rosenmontag in Deutschland. Wir hoffen es war passendes Wetter dafür und die Stimmung prächtig.
Wir hatten eigentlich für morgen unsere Weiterfahrt bzw. Heimfahrt geplant. Allerdings herrscht hier seit drei Tagen wieder ein derber Wind mit mächtigen Böen. Da macht das Womofahren einfach keinen Spaß und zum Glück haben wir uns ein paar Puffertage eingeplant.
Somit genossen wir den Tag mit unseren Nachbarn aus Holland Hans und Liesbeth. Ganz tolle Menschen, die immer tolle Geschichten auf Lager haben. Wir machten es uns hinter dem Wohnmobilen der Beiden windgeschützt gemütlich.

Jeden Montagmorgen gegen 10.00 füllt sich der „Dorfplatz“. Pepe`s Brot und Wurstfachmarkt kommt angerollt. Was ein Spektakel. Wir hatten den besten Ausblick auf dieses wilde Treiben. Man könnte denken, ein Lebensmittelkonvoi ist angekommen und alle Womofahrer sind völlig ausgehungert und stürzen sich drauf. ( der Mercadona Supermarkt ist ja auch 500 entfernt 🙂 ) Herrlich…wir hatten viel zu Lachen und fein Späßchen.

Ja so ist richtig! Noch schön ausruhen und den Akku laden, bevor beruflich wieder ein anstrengendes Frühjahrsgeschäft auf uns wartet. Denn wir müssen ja schließlich noch im Gegensatz zu allen anderen hier für unseren Lebensabend Arbeiten gehen. Nun sitzen wir im Flair und genießen wieder einen tollen Sonnenuntergang. Unser Nachbar Charly möchte auch noch ein paar schöne Foto`s schießen.
Wir überlegen nun, wann genau wir mit der Rückfahrt starten wollen.  Es soll wohl gegen Ende der Woche werden, da es bis Donnerstag noch stark Windig bleiben soll. Wir warten ab.

Gestern Abend hatten wir wieder einen super schönen Sonnenuntergang. Fast jeden Abend gibt es dieses Lichtspektakel. Folgend ein paar Bilder dazu. Wir hoffen sie gefallen euch, denn leider kommt es auf den Foto`s nicht zu hundert Prozent rüber, wie es im Original wirkt.

Heute ging der Tagesausflug in die Sierra de Cabrera. Die Sierra Cabrera befindet sich in der Provinz Almería in den Städten von Turre und Mojacar. Mit seiner maximalen Höhe von 1000m, den Moschee (962 Meter) und Arráez (919 Meter), kann es gelegentlich zu Schneefall kommen. Es enthält zahlreiche Bauernhäuser als The Carrasca, Los Moralicos , Aljuezar, Jacis, alcandía, der Oleander, Teresa, Cova Negra, verspottet, El Dondo, Cufría oder Cortetes, aber die meisten von ihnen sind unbewohnt und verlassen. Nur in Cortijo Grande ist durch Wohn-Tourismus  bewohnt. Ein kleines Restaurant lädt zum Verweilen ein. Von der Terrasse hat man einen faszinierenden Blick in die Ferne.

Heute mußten wir Norber und Elivia verabschieden. Die Zwei wollten die Heimreise antreten und noch ausgiebigst Barcelona erkunden. Alles Gute für die Heimfahrt und noch schöne Tage in Barcelona. Wir sehen uns sicherlich im nächsten  Jahr wieder. 
Für uns stehts nun auch fest. Samstag wird bei uns der Startschuß fallen. Wir sind so Halb/Halb. Auf der eine Seite freut man sich auf Zuhause und auch durchaus auf die Arbeit, aber auf der anderen Seite werden wir Vera wieder sehr vermissen. Wir machen uns nun noch ein paar schöne Tage hier mit der restlichen Meute.

Abschied aus Vera …… So nun ist leider der Tag der Abreise gekommen. Morgen am Samstag starten wir die Heimreise. Wir fahren nicht alleine, denn Doris und Charly ( das Womo links neben uns ) kommen mit. Unser erstes Zwischenziel wird Taragona/Cambrils sein. Diesen Platz kennen die Beiden auch und er gefällt uns allen gut. Das in Deutschland nun wohl auch der Frühling kommt, macht es etwas einfacher.
Wir hatten hier eine tolle Zeit und ganz viele neue nette Menschen kennengelernt. Wir standen hier zwar über drei Wochen, aber die Zeit ist wie im Fluge vergangen. Wir hoffen und werden daran arbeiten, daß wir in einem Jahr hier wieder runter fahren dürfen. 
Heute Abend gibt es noch einen kleinen Umtrunk mit allen und dann heißt es:“Letzte Nacht in Vera“ | Cambrils wir kommen.

Heimreise 08.03.2014 Heute war der Tag der Abreise gekommen…leider… aber irgendwann muss es halt wieder nach Hause gehen. Wir hatten drei sehr schöne Wochen hier in Vera mit super angenehmen Nachbarn. Die Tage sind trotz Nichtstun viel zu schnell vergangen.
Die Rückreise werden wir zusammen mit Doris und Charly unternehmen. Sie wollen zur gleichen Zeit Heimwärts und da bietet sich eine gemeinsame Fahrt an.
Gegen 8,30 ging es nach einer ausführlichen Verabschiedung nochmals kurz beim Lidl vorbei um Fahrproviant zu holen.
Unser erstes Ziel war Cambrils bei Taragona. Den Platz finden Doris und Charly auch schön und somit stand die Entscheidung fest. Unsere Fahrt ging zügig über die mautfreie Autobahn A7 voran. Es war mal wieder herrlichstes Wetter und angenehm zu fahren. Bei Valencia war es dann mit der kostenlosen Strecke vorbei und wir nutzten die AP7 zur Weiterfahrt. In Spanien allerdings nicht wildes, da sich hier die Maut im Rahmen hält. 

Ohne Probleme kamen wir am Samstagnachmittag nach guten 620 Kilometer in Cambrils ( Stellplatz Las Moreas Camperpark ) an. Nun noch die abenteuerliche Zufahrt meistern und sich einen schönen Platz aussuchen, fertig. Stühle in die Sonne und den Blick auf das Meer genießen.   

Ja wer ist das denn? Detlef, ein alter Bekannter aus Vera. Er ist nach sechs Wochen auf der Heimreise und macht auch Zwischenstopp in Cambrils. Das ist ja ein feiner Zufall. Wir genossen alle zusammen den Sonnenuntergang und dann ging es ab in das Wohnmobil. Denn als die Sonne weg war, wurde es doch deutlich frischer und wir wollten ja für den kommenden Tag gut ausgeruht sein. Ziel: Camping Montpellier Plage | Frankreich 

Zeitig um 8.00 ging es weiter. Schnell noch von Detlef verabschiedet, der eine leicht andere Tour für seine Rückreise gewählt hatte. Unser Ziel hieß heute „Camping Montpellier Plage in Palavas-les-Flots“. Der Ort liegt nahe Montpellier direkt am Wasser. 
Die Fahrt ging los und nach gut einer Stunde bekam ich ein ungutes Gefühl. Der fünfte Gang unseres Flairchens wollte immer wieder rausspringen. So ein Mist, hatte uns das Fiat Ducato typische Getriebeproblem auch erreicht. Vorsichtig, aber mit einem mulmigen Bauch ging es erst einmal weiter. Was bleib uns auch anderes übrig. Ab nun fuhr die Angst mit, daß uns das Getriebe während der Heimfahrt irgendwann um die Ohren fliegen könnte. 

Schon gegen 14.00 sind wir am Stellplatz angekommen. Die Anfahrt ist etwas verwirrend, aber im zweiten Versuch haben wir die Zufahrt gefunden. Der Platz befindet sich direkt am Bootshafen und war rappelvoll. Wir haben Glück gehabt und noch zwei Plätze gefunden. Ziemlich eng steht man hier, aber für eine Übernachtung und als Zwischenhalt ganz optimal. Die komplette V/E ist hier vorhanden.

Da uns der Magen knurrte, ging es zügigen Schrittes zur Promenade, auf der Suche nach etwas Essbaren. Leider hatten wir nicht damit gerechnet, daß alle Lokalitäten erst wieder gegen 19.00 Essen servieren. Somit gab es ein schnelles Pils und wir beschlossen am Wohnmobil zu speisen. Meine Güte war hier was los. Damit hatten wir nicht gerechnet, daß hier so ein Betrieb herrscht. Massen an Menschen waren hier unterwegs. Wir tippten darauf, daß wohl an Wochenenden die ganzen Städtler aus Montpellier hierher einen Ausflug unternehmen.

Als nächsten Stellplatz hatten wir uns den in Louhans ausgeschaut. Er liegt schön auf unserer Route nach Braisach bei Freiburg. 
Bislang hielt unsere Getriebe, aber man merkte deutlich, daß es nicht besser wurde 🙁 ….
Die Fahrt war, was die Landschaft angeht, eher schlicht. Rund um Lyon nahm der Verkehr deutlich zu und man mußte sich sehr konzentrieren. 
Zeitig kamen wir in Louhans an. Diesmal wollten wir es mit dem Essen anders machen. Erst gab es Kaffee und ein Willkommensweizen. Gegen Abend wollten wir dann ins Örtchen und etwas speisen gehen.   

Wir irrten durch die Straßen auf der Suche nach etwas Essbarem. Leider standen wir immer wieder vor verschlossener Tür. Es war Montags und bekanntlich haben viele Restaurants Montags Ruhetag. So leider auch hier. Lediglich eine Dönerbude hatte ab 18.00 geöffnet. Wir hatten keine Lust mehr zum Laufen und entschlossen uns, es hier zu versuchen. Das Essen war so lala, aber was soll man schon in einem Imbiss erwarten. Irgendwie sollte es mit dem leckeren Essen nicht klappen. Nächste Chance morgen in Braisach am Rhein.

Heute waren es nur 310 Kilometer bis nach Braisach am Rhein. Wir hatten wieder deutschen Boden unter den Füßen und unsere Reise war nun fast am Ende. Morgen sollte es in einem Rutsch die Reststrecke von 620 Kilometern nach Hause gehen. 
Ein wenig traurig waren wir schon, daß eine sehr schöne Reise nun ein Ende haben soll. Die Heimfahrt war mit Doris und Charly äußerst angenehm. Absolut liebe, nette Zeitgenossen. Vielen Dank nochmals für den Begleitservice und hoffentlich sehen wir uns nächstes Jahr in Vera wieder.
Auf Bilder habe ich hier verzichtet, weil wir schon einmal auf der Alpentour 2012 hier vorbei gekommen sind. 
Leider gab es auch an diesem Tag für mich und Charly kein Happy End. Zum Essen ging es zu einem Italiener. Wir hatten richtig Bock auf Rinderfilet. Leider ein glatter Reinfall, aber was soll`s. Zum Glück kamen die Frauen besser davon.
Unsere Heimfahrt war dann nochmal ein absolutes Glücksspiel. Viermal ging gar nichts mehr. Das Getriebe blockierte total und wir standen mit Warnblinkern auf der Standspur. Irgendwie habe ich es dann doch immer wieder geschafft, daß man die Gänge wieder einlegen konnte. Ein schönes Zitterspiel bis nach Hause, aber gegen 16,00 sind wir heile in Ibbenbüren angekommen und waren megahappy. 

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