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Hinfahrt ab 08.02
Givet Ondres Phoenix

08.02.2017:

Ibbenbüren - Givet (Frankreich) ca. 420KM | N 50° 08‘ 4“ – E 04° 49‘ 36“ 
Schöner Platz direkt am Fluß "Maas"


So schaut dann unser erster Tag aus. Wir fahren die A31 Richtung Bottrop. Dann wird wieder höhe Ruhrpott ein wenig öfters die Autobahn gewechselt, bis wir dann irgendwann die Grenze zu Holland überschreiten. Danach ein gutes Stück Belgien, bis wir Givet erreichen. Givet liegt nur wenige Kilometer hinter der Grenze zu Belgien und ganz in der Nähe zu Luxemburg. Eigentlich wollten wir auch kurz in Luxemburg auf eine kleinen Tankstopp vorbei, aber es macht keinen Sinn. Somit treibt es uns geradewegs nach Frankreich. 
Den Platz haben wir über Google-Earth gefunden und denken, daß er uns für den ersten Zwischenstopp eine angenehme Übernachtung verspricht.
Ausnahmsweise düsen wir nicht an einem Wochenende los, aber die Arbeit hat es nicht hergegeben. Maike hat bis zum Schluß gerackert, so daß der Startschuss auf heute fiel. Warten bis zum Wochenende wollten wir beide nicht, da es uns doch schon seit geraumer Zeit wieder reizt, in den Süden zu kommen. 
   

Die kommenden vier Tage werden wir über Land-bzw. Nationalstraßen durch Frankreich reisen. Grobes Ziel ist die Ecke bei Biarritz. Sprich an der Atlantikseite kurz vor der spanischen Grenze. 
Ankuft gegen 14.00 Givet. Fahrt war sehr angenehm. Der Platz, den wir uns ausgesucht hatten ist für die Übernachtung wirklich perfekt. Schöner Blick auf die alte Burgruine direkt an der Maas. Leider wurde Abends die alte Burgmauer nicht angestrahlt. Hätte sicher ein schönes Bild ergeben.
Ein offizieller Stellplatz ist das hier nicht, aber es wird geduldet. Zu den Sommermonaten finden sich hier immer einige Wohnmobile ein. Givet hat auch einen regulären Platz, aber der war wirklich unattraktiv. Strom oder ähnliches gibt es hier nicht, aber dafür kostet er auch nix.




09.02.2017 | Weiterfahrt nach Saint-Florentin (ca. 300KM)



Gegen 9:00 sind wir los. Die ersten dreißig ging es noch ein wenig durch die Ardennen. Hoch - runter... rein in den Nebel - raus aus dem Nebel... am Anfang etwas zäh und anstrengend. Danach wurde es aber von Kilometer zu Kilometer besser.
Hauptsächlich ging es nun auf wenig befahrenen Nationalstraßen und gut ausgebauten Bundesstraßen. Das Wetter wurde besser und es kam immer häufiger die Sonne durch. 
Unterwegs überlegten wir, ob wir eventuell in Auxerre übernachten. Allerdings wollten wir uns erst den Platz in Saint Florentin anschauen und dann entscheiden.
Nach knapp über 300 entspannten Kilometern kamen wir an und der Entschluß hier zu bleiben, kam von Maike recht schnell. Somit war die Sache geritzt - Übernachten in Saint Florentin.

Nun lassen wir den Abend im Wohnmobil lecker ausklingen. Es war ein schöner Tag und wir sind gespannt auf Morgen. Es geht dann wieder ca. 300 Kilometer bis zum nächsten Ziel. Wir freuen uns drauf und werden morgen berichten.


10.02.2017 Fahrt nach Saint Pardoux | ca. 320 Kilometer


Heute lagen fast 320 Kilometer vor uns. Die Fahrt brachte uns meist auf hügeligen Landstraßen dem Tagesziel näher. Das Wetter paßte! Es war trocken und je länger die Fahr verlief, desto mehr lukte die Sonne hervor. Die letzten 80 Kilometer ging es über die mautfreie Autobahn A20. Sie führte uns fast bis zum Maison du Lac Saint Pardoux. Dann die letzten zehn Kilometer über recht enge holperige Straßen und wir standen am See. Der erste Eindruck war sofort überzeugend. Hier ist es schön und hier wollen die Nacht stehen. Eigentlich ist hier Campen verboten, aber wir bleiben ja auch nur für eine Nacht :-)

Morgen geht es weiter Richtung Barbaste. Dann sind es nur noch gute 170 Kilometer bis Ondres und wir sehen endlich wieder einmal den Atlantik. Ondres liegt im südlichen Teil von Aquitanien und somit kurz vor der Grenze zu Spanien. Dann hoffen wir so langsam auf höhere Temperaturen und mehr Sonne. Also, dann bis morgen und bleibt munter.....



11.02.2017 Weiterfahrt in den Süden mit dem Zielort Barbaste | ca. 290 Kilometer


Kurz nach Neun brummte der Sechszylinder und wir tuckelten los. Es war noch ziemlich nebelig und so ging es erstmal mit gemäßigter Geschwindigkeit voran. Nach einigen Kilometern befuhrenwir die A20 und die Reise wurde zügiger. Irgendwann wurden wir auf die nächste Nationalstraße gelost. Mächtig LKW Verkehr, mit dem wir gar nicht so an einem Samstag gerechnet hatten. Allerdings bogen die zeitnah an einem Kreisverkehr ab und wir hatten freie Fahrt.
Der Nebel verzog sich schnell und immer mehr war die Sonne unser Begleiter. Es machte mächtig Spaß über die guten Landstraßen zu fahren und wir kamen flott voran. Es war ein abwechslungsreiches Landschaftsbild, was sich uns bot. 
Wie Maike immer wieder betonte: "prachtvolle Herrenhäuser"!
Aber sie hatte recht. Die leicht hügelige Landschaft mit den tollen Ausblicken machte die Fahrt wirklich zu einem Vergnügen.





Gegen 15,00 kamen wir an unserem heutigen Tagesziel an. Es ist lediglich ein normaler Parkplatz am Ortsrand von Barbaste. Wir stehen klasse und ruhig. Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten hat man hier nicht, aber die dafür Unterwegs zu genüge. In wirklich jedem Ort ist in Frankreich die Möglichkeit zur Versorgung. Barbaste hat auch einen Stellplatz, aber den fanden wir nicht so dolle. Diesen Platz haben wir über Google Earth gefunden und es paßt.
Barbaste hat jetzt nicht das Meiste zu bieten, aber für einen kleinen Spaziergang reicht es allemal. Und wir haben ihn vor allem wegen der guten Lage ausgesucht. Morgen geht es weiter nach Ondres und da lag dieses Übernachtungsziel genau auf dem Weg.



12.02.2017 auf der Fahrt nach Ondres bzw. weiter......


Heute war es nur eine Strecke von 170 Kilometern und wir kamen gut voran. Das erste mal, daß wir auf dieser Reise das Meer sehen werden. Ondres an der Atlantikküste von Frankreich. Schon ziemlich nahe an der spanischen Grenze.
Vor zwei Jahren hatten wir etwas nördlicher Halt in Mimizan-Plage gemacht. Es war dort traumhaft schön und so wollten wir es in Ondres auch erleben.
Ankunft 13:00….. Naja…. Es war stark bedeckt und gut windig. Wir fuhren langsam auf den Platz und waren doch ziemlich enttäuscht. Vier Meter hohe Hecken grenzten dort alles ein. Zudem sah es hier auch etwas heruntergekommen aus


Nun hieß es Schuhe an und raus. Ein ausgedehnter Strandsparziergang stand an. Aber Pustekuchen…..wurde nichts. Der Sand hier war so tief, das an Spazierengehen nicht zu denken war.
Jetzt kamen doch starke Zweifen, ob das hier heute unser Nachtquartier werden sollte. Die Hammer fiel und nein sollte er nicht. Wir beschlossen, ein wenig unserem kommenden Tag entgegen zu fahren. Nach einer kleinen Mahlzeit drehten wir den Schlüssel und los ging es. Erst durch unendlich viele kleine Örtchen und Städtchen. Wir kamen nur schleppend voran, als wir auf einmal die spanische Grenze überquerten,
Wir fuhren durch San Sebastian und wurden dann auf die mautfreie Autobahn A1 gelenkt. Hier hat man zwei Möglichkeiten. Entweder mautfrei über die A1 mit einem großen Schlenker in die Berge, oder an der Küste bleiben und die kostenpflichtige AP8 nutzen. Für uns ging es in die Berge. Die Steigungen kamen und der Wind wurde immer stärker. Aus dem Wind wurde immer mehr Sturm mit heftigen Böen. Wir suchten nach einem passenden Nachtquartier, aber daß war hier oben nicht so einfach. Irgendwann entdeckten wir ein geschlossenes Hotel mit einem großen Parkplatz. War nicht der Hit, aber für eine Nacht sollte es reichen. Der Sturm wurde schlimmer und die heftigen Böen ließen das eine oder andere mal kräftig unser Womo wackeln.




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