Grewe Reifen- Kreuzjoch Flairchen
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Hier oben war es noch richtig schattig. Wir wollten ja auch nur mal schauen, wie es ier so ausschaut. Also ging es wieder ab auf den Roller und den Berg hinunter.
Auf der Hinfahrt sind wir schon an ganz tollen Wasserfällen vorbeigekommen. Diese stürzen sich dank der Schneeschmelze hinab ins Tal. An einem wollten wir unbedingt Halt machen. Es ist der Grawa-Wasserfall. Es soll der schönste und imponierenste sein.
Alles verbunden mit einer kleinen Wanderung und einer Einkehr in der Grawa Hütte.

Heute haben wir den Kreuzjoch bewandert. Der Kreuzjoch ist knapp 2200 Meter hoch und man kann den Gipfel bequem mit der Kreuzjochbahn erreichen. Wenn man oben ist, hat man die Auswahl zwischen zwanzig verschiedenen Wanderrouten. Sind sind von leicht, bis sehr schwer unterteilt.
Da wir uns nichts beweisen wollten, haben wir eine Leichte genommen. :-)
Unsere Strecke hatte eine Gesamtlänge von ca. 14 Kilometer und führte über den Naturlehrweg, der Schlickeralm, dem Panoramasee bis zur Bruggeralm und von da aus bis hinunter in das Tal. Laufstrecke ca. vier Stunden.


Bei der Auffahrt blieb uns einmal kurz das Herz stehen. Jemand hatte wohl in der Talstation den Nothalt gedrück und die Bahn stoppte aprupt. Die Gondel schaukelten lustig vor sich hin. Nicht wirklich ein schönes Gefühl, wenn der Boden ca. dreißig Meter unter einem ist.Und das an Maikes Geburtstag.........


Als erstes ging es auf die Aussichtsplattform "Stubaiblick". Es ist eine Plattform, wie man sie heutzutage an vielen Bergstationen findet. Sie bestehen meist komplett aus Glas und wenn man sie betritt, schaut man direkt in Abgrund. Ein wenig Überwindung kostet es schon, hier ein par Schnappschüsse zu machen. Allerdings hat man von hier einen Blick bis weit in das Zillertal hinein. Einfach nur atemberaubend. 


Hier waren wir noch gut drauf. Wir waren ja auch erst zehn Minuten unterwegs. Das sollte sich aber bald schon ändern. 
Maike im flotten Freizeitdress gekleidet. Mir steht sowas leider nicht mehr :-((


Von hier oben hat man einen sagenhaften Blick auf den Riepenwand, die Ochsenwand etc. Sie werden hier auch die Dolomiten Tirol`s geschimpft.


Interessant und lehrreich sind die am Rand des Naturlehrweg aufgestellten Holzfiguren von verschiedenen heimischen Tieren.

Wirklich herrlich hier alles. Manchmal hat man den Eindruck, man durchstreift die Welt von Pilcher. Teilweise schon zu schön und bilderbuchhaft. Wer hier nicht runter fährt und Ruhe findet, dem kann man wahrscheinlich gar nicht mehr helfen.
Selbst die Kühe sehen aus, als hätte man sie gerade von der Wellness Station direkt auf die Weide geschoben. Kein Klecks Kacke am Hintern und dazu noch am Glänzen wie Roy Black`s Haare in seinen besten Zeiten.

Apropo Kuh... sind das nicht zwei Schöne? Ich meine zwei schöne Mädels? Hier wurde gerade gemessen, wer die längsten Wimpern hat. Tja Maike, du hast wirklich schöne lange Wimpern, aber deine Freundin hat eindeutig die Längeren.

Hier gab es die wohlverdiente Brotzeit. Wir genossen auf der Bruggeralm lecker Speis und Trank. Danach hieß es für uns nochmal Zähe zusamen beißen und die letzte Stunde Abstieg in Angriff nehmen. Denn wir waren nicht mehr alleine. Eine knarrende Hüfte bei Maike, zwei defekte Waden und ein knirschendes Kniegelenk bei mir waren nun unsere ständigen Begleiter. 
Wir waren heilfroh, als wir endlich an unserem Flairchen angekommen waren. Nun hieß es Stühle raus und Wunden lecken.
Es ist 20.00 und so langsam gehts. Um mit Maikes Worten zu sprechen:"Die Schmerzen sind rückläufig". Scheint wohl ein Ausdruck aus dem Krankenhaus zu sein.

Nun genießen wir noch den Abend und die letzten Stunden von Maikes Geburtstag.
Morgen wollen wir noch hier bleiben und dann gehts weiter Richtung Galtür und der Silvretta Panoramastrasse entgegen.



23.06.2014 Heute gibt es keinen Bericht. Wir müssen noch unsere Wunden von gestern lecken. Dringend werden vier neue Beine und zwei Hüften benötigt. Wir konnten heute noch ( trotz der Schmerzen ) einen sonnigen Tag bei 28 Grad vor dem Womo verbringen. Um 15.00 hat es angefangen zu regnen und wird wohl auch nicht mehr aufhören. Morgen geht es weiter nach Galtür. Fahrstrecke ca. 130 Kilometer