Grewe Reifen- Hinterland
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Wir erkunden mit dem PKW das Hinterland von Spanien....


Für die kommenden Tage haben wir uns einige Ausflüge mit dem PKW ausgesucht. Das Schöne ist, daß man für kleines Geld hier in der Nebensaison einen Leihwagen mieten kann. Eine Woche für einen Kleinwagen liegen bei ca. 90€. Da auf der einen oder anderen Tour unsere Freunde aus Holland, Lisbeth und Hans dabei sind, entschieden wir uns für eine Nummer größer. 
Die erste Rundreise sollte gute 200 Kilometer betragen und uns durch die Welt der Mandelbüte führen. 
  


Schöne Bergstraßen schlängelten sich auf bis zu 1500 Meter. Hier oben war es teilweise sehr schattig und es wehte ein kalter Wind. Ich und Maike waren da etwas optimistisch gekleidet. Dreiviertelhose war nun nicht die erste Wahl. 
Man hatte immer wieder traumhafte Ausblicke auf die Täler, die gefüllt mit Mandelbäumen waren. Leider blühte es noch nicht in voller Pracht, aber auch so war es schon sehr reizvoll, es zu bestaunen.

Die Fahrt führte durch Velez Rubio, wo wir eine schöne Kirche besuchten. Es ist sehr imponierend, wie aufwendig hier die Kirchen von innen verziert sind. Aber auch hier macht der Fortschritt nicht halt. Man zündet keine Kerze mehr an, sondern bei Einwurf von 50 Cent schaltet sich eine kleine LED Kerze ein :-) 
Nach einem leckeren Kaffee in einer spanischen Bar befuhren wir weiter die eindrucksvolle Landstraße. 
Nach einer Weile kam wir an einer alten Festung vorbei. "Castillode los Fajardos" trohnte oben auf dem Berg. Wir hielten an und entschlossen uns, einen kleinen Blick zu riskieren.

Das Castillo de Vélez-Blanco ist in der Stadt Spanisch von Velez Blanco , in der Provinz Almería ( Andalusien ). Es wurde von dem Gouverneur von Murcia gebaut Pedro Fajardo und Chacón nach seiner Ernennung zum Marqués de los Vélez durch die gewährten Katholischen Könige . Als Pedro Fajardo in installiert Velez-Blanco , hier der Sitz seiner neuen Herrschaft gesetzt und beginnt mit dem Aufbau seiner Burg-Palast auf den Überresten einer alten und wichtigen Zitadelle islamischen Aufstehen auf dem Hügel über dem Dorf; ein Ort menschlicher Besiedlung seit der Antike, wo römische Münzen gefunden wurden und zahlreiche konstruktive Mauerreste, Zisterne und Moschee .



Nun war Schluß mit geschlängelten Straßen. Kilometer um Kilometer ging es die Straße geradeaus. Wir waren völlig alleine in dieser Wildnis unterwegs. Ein Fahrzeugdefekt käme nun nicht so prickelnd.

15:30 Ankunft in dem kleinen Dorf Orce. Nun war endlich die Möglichkeit gekommen, unsere leeren Mägen mit Essen zu füllen. Wir endeckten ein typisch spanisches Restaurant in einer Seitengasse. Ein altes Gewölbe und dezente Beleuchtung luden zum Verweilen ein.
Wir bestellten das Tagesmenü. Es umfaßte drei Gänge (Vorspeise:Fischsuppe / Hauptspeise:Lamm / Dessert: süßen Kuchen). Dazu Wein und eine Cola für den Fahrer und zum Abschluss einen Kaffee. Nun haltet euch fest! Schlappe -  vierzig Euro (für vier Personen) hat der ganze Spaß nur gekostet. Vom Essen waren wir begeistert, denn es war reichhaltig und saulecker.


Es ging auf den Heimweg. Eigentlich wollten wir noch eine schöne Bergstraße mit vielen Kurven fahren, doch leider hatte uns Hans falsch navigiert und wir hatten uns verfahren. Wir standen auf einmal voll in der Pampa und es ging über Stock und Stein. Nach etlichen Kilometern hatte uns die Zivilisation wieder. Nun übernahm Lisbeth die Navigation und wir kamen heile am Stellplatz an.
Ein wenig erschöpft, aber mit tollen Eindrücken im Kopf genossen wir den Abend. Ein herrlicher Sonnenuntergang versüßte uns den Abschluß.
In den kommenden Tagen werden wir weiter das Landesinnere erkunden und sind nun schon neugierig auf das, was uns erwarten wird.