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Der erste Halt wird in Frankreich gemacht. Genauer gesagt an der Westküste ( Normandie )bei Equihen Plage. Die Fahrstrecke beträgt etwas über 600 Kilometer. Da wir auf einem Samstag starten, dürfte es dank geringem LKW-Aufkommen zügig voran gehen. Der Stellplatz befindet sich direkt am Meer und soll eine schöne Aussicht bieten.

Danach geht es weiter 600 Kilometer schnurstracks quer durch Frankreich und wir erreichen die Atlantikküste bei Jard sur Mer in der westlichen Loire.Einen Tag später  landen wir bei unserem letzten Ort in Frankreich. Mimizan befindet sich ein gutes Stück unterhalb von Bordeaux in der Region Aquitanien direkt am Meer.

07.02.2014

Ibbenbüren (DE) - Equihen-Plage (FR) ca. 560 Kilometer

Equihen-Plage
Aire de Stationnement Camping-cars
Rue du Beurre Fondu
62224 Equihen-Plage
Koordinaten: 50°40’48’’N, 01°34’06’’O




ABFAHRT!!! Samstag 07.02.2015



Es ist dunkel und Deutschland ist noch am schlafen.
Nur wir nicht ...... endlich ist es soweit. Viele Monate, Wochen und Tage haben wir uns auf diesen Moment gefreut. 

Ab in den Süden, ab in die Sonne, ab in die Wärme!

Wie schon gedacht war die Nacht sehr kurz. Ein kleiner blonder Engel hat mich zeitig aus den Federn befördert. Die Aufregung bei Maike war mal wieder mächtiger als die Müdigkeit.
Egal.... ich will ja auch weg. Alle schlimmen Gedanken, wir hätten nicht an alles gedacht, versuchen wir zu verdrängen. Hatten wir doch in den letzten Tagen so häufig das Wohnmobil kontrolliert, ob alles mit an Bord ist. Jetzt muß Schluß damit sein!

Wir sind schon megagespannt, was wir auf dieser Tour alles neues erleben. Ein kleines Gebet ging schon nach oben, daß wir diesmal von schlechten Überraschungen verschont bleiben. In den letzten Jahren hatten wir immer wieder die eine oder andere negative Situation zu meistern. Aber schön positiv denken.... KLAPPT SCHON!

Wir starten den Motor und mit einer dunkelgrauen Auspuffwolke verlassen wir unseren Hof. Ja Ibbenbüren...ja Heimat.... ihr müßt nun tapfer sein und gute sechs Wochen ohne uns auskommen. 
Da wir nur 500 Meter von der Autobahnauffahrt entfernt wohnen, kann ich schnell den Tempomaten reinwerfen und wir lassen uns gen holländischer Grenze treiben. Die ersten 250 Kilometer verbringen wir auf den Straßen unseren lieben Nachbarn mit den gelben Kennzeichen.

Wir verzichten diesmal auf unseren Roller und nehmen die Räder mit. Der letzte Spanientrip war doch von zu viel Faulheit geprägt, sodaß wir uns stärker bewegen möchten. 

Als erstes steuern wir einen Stellplatz an Frankreichs Westküste in der Normandie an. Er soll direkt am Wasser liegen und einen schönen Blick für uns bereit halten. Ansonsten ist hier nix aufregendes. Soll ja auch nur für eine Nacht sein. Aber vielleicht entpuppt er sich ja als klasse Zwischenhalt..... wer weiß????
Der Ort heißt: Equihen-Plage und befindet sich in der Nähe von Boulogne sur Mer.
Als erstes führt uns die Route durch Holland, über Belgien, bis wir nach ca. 560 Kilometer unser erstes Tagesziel erreichen werden.

Wir wünschen allen, die uns auch auf dieser Tour begleiten, viel viel Spaß und genießt die Zeit mit uns.

Ein ganz großer lieber Gruß geht an Doris und Charly. Wir bedauern sehr, daß ihr diesen Winter nicht fahren könnt, aber wir holen alles nach. Versprochen!


Wir kamen gut voran. Die Straßen waren trocken und nicht sehr stark befahren. Zwischendurch gab es für den Kaptain immer mal wieder eine Stärkung. 

Sonnenaufgang auf der Autobahn in Holland. Auch ganz nett, oder?
Es lief super. Schnell haben wir Holland und Belgien hinter uns gelassen. Flairchen summte wie ein Bienchen. Nur auf die fiesen Schlaglöcher in Belgien mußten wir aufpassen. Es ist schon eine Frechheit, in welchem Zustand die Fahrbahn ist. Aber alles gut gegangen und ohne Karkassenschaden überstanden.
Immer mal wieder konnten wir einen Blick auf den Ärmelkanal erhaschen. Rechts am Bild kann man noch alte Schützenbunker aus dem zweiten Weltkrieg sehen. Diese gibt es hier als Zeitzeugen zu Hauf an der kompletten Normandieküste zu bestaunen.
So... Ankunft Equihen Plage 13:00.... Super in der Zeit! Aber was war DAS DENN? Ein Donnerbalken versperrte uns die Zufahrt. Nix mit fein am Wasser stehen und Blick auf das Meer. Der Platz war nur noch für PKW errichbar. Ein kleiner Fußmarsch brachte Klarheit. Der ganze Platz scheint von Grund auf saniert zu werden. Na toll dachten wir. Also, schnell rein ins Womo und eine Alternative suchen. Sie fiel auf St.-Valery sur Somme. Es ging nochmal siebzig Kilometer weiter.
Höhe 2,10m zugelassen... wir 3,30m... mhhhh mit etwas Schwung.... könnte klappen :-)
Unser heutiger Übernachtungsplatz. Wirklich o.k. hier. Für einen Zwischenstopp passend. Mehr aber auch sicher nicht. Recht tote Hose. Morgen geht es dann weiter. Unser Tagesziel liegt dann 600 Kilometer weiter in der Nähe von La-Rochelle. Jard sur Mer!

So Doris und Charly... wie ihr seht, sind die Haare noch wie immer. Maike hatte dann doch ein wenig der Mut verlassen, eine zackige Kurzhaarfrisur schneiden zu lassen. Mal abwarten, wann das Gemeckere wieder losgeht :-)