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Über uns
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Lotta auf Reisen
Hier erzählen wir, daß sind Maike & Oliver, von ihren bißlang erlebten Wohnmobiltouren. Vieleicht können wir einigen Wohnmobilfahrern Anregungen für neue Urlaubsziele geben.
23.03.2020

so, wir haben es geschafft und sind heute in Deutschland eingetroffen. Unser letzter Übernachtungsplatz liegt in Saarburg. Der Platz ist mit kleinen Einschränkungen geöffnet. 
Die Fahrten durch Frankreich waren völlig problemlos. Die Straßen wie leergefegt und wir kamen zügig voran. Die Kontrolle an der Grenze von Spanien zu Frankreich verlief stichpunktartig und wir konnten so passieren. Allerdings gab es schon einen mächtigen Rückstau, da nur zwei Durchlässe geöffnet waren.
Die Fahrt heute nach Deutschland rein war ganz easy. Wir hatten noch das Schild Transit Germany vorne in der Scheibe und wurden direkt durchgewunken. So einfach hatten wir es nun nicht vorgestellt. Naja, für uns um so besser und somit liegen morgen noch 450 Kilometer vor uns, bevor wir wieder den Schlüssel in die Haustüre stecken dürfen.
Wir sind froh, daß wir nun bald Zuhause sind, denn wie es überall durch Corona so weitergeht, weiß ja schließlich niemand und wenn sich die Maßnahmen in Spanien und Portugal verschärfen, könnte man ernsthafte Probleme bekommen. 
Aber wir müssen schon sagen, daß es wieder eine tolle Zeit in Portugal und Spanien  war. Nächstes Jahr würden wir aber einiges anders machen, weil Lotta dann ein Jahr älter ist und wir dadurch auch wieder flexibler sind.




20.03.2020   ….es läuft!...

Wir haben es geschafft und den Grenzüberschritt zu Spanien erfolgreich erledigt und sind auch schon ein gutes Stück Richtung Heimat vorangekommen. Die Autobahnen sind ziemlich leer und die Einzigen, die noch mit uns unterwegs sind, sind die LKW. Aber auch die in deutlich geringerer Anzahl als üblich. Was man natürlich sieht, sind sehr viele Camper, die nun auch zügig in ihre Länder wollen. Franzosen, Engländer und Holländer dominieren hier.
An der Grenze selbst lief alles sehr gesittet ab. Wir mußten einen Zettel mit all unseren Personalien ausfüllen. Zudem mußten wir unterschreiben, daß wir Spanien direkt und auf kürzestem Wege durchfahren. Datum und Uhrzeit wurden hier extra notiert.
Klar war das Bild, was uns geboten wurde, schon sehr unreal. Wenn du zur Grenze kommst, alles ist mit Fahrzeugen abgesperrt ist und die Polizisten vollvermummt sind. 
Wir sind aber jetzt deutlich besser drauf und werden die kommenden Tage Kilometer fressen, bis wir zur Grenze nach Frankreich kommen.  
Wie es da so abläuft, werden wir dann die Tage berichten.

P.S. Vielen Dank an alle, die uns aufmunternde Mails und Nachrichten geschrieben haben. Fanden wir super klasse


18.03.2020 Ausreise Portugal scheinbar jetzt möglich!

Heute Morgen hatten wir Kontakt zu der deutschen Botschaft in Spanien aufgenommen. Dort versicherte man uns, daß nun die Einreise bzw. Durchreise in Spanien möglich sei. Es gibt nun eine Ausnahmeregelung, die ab sofort in Kraft tritt. Es könnte sein, daß es etwas dauert, bis es an allen Grenzübergängen auch so umgesetzt würde. Anbei die original Antwort der Botschaft:
Deutsche Staatsangehörige fallen unter die Ausnahme d) des von der spanischen Regierung ausgegeben Dekrets über den eingeschränkten Personenverkehr ab 17.03.2020: Personen, die als Begründung „Fuerza mayor o situación de necesidad" (Höhere Gewalt oder Notsituation) anmelden können.
Weisen Sie sich durch Ihren deutschen Reisepass oder Personalausweis aus und stellen Sie klar, dass Sie die Rückreise in Ihr Heimatland / Ihren Wohnsitzstaat antreten wollen.
Über eine Schließung der spanischen Grenze Richtung Frankreich ist uns bisher nichts bekannt geworden. Wer die Rückreise antritt, tut dies aber auf eigene Gefahr.
Deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz in Deutschland dürfen nach Deutschland einreisen.

Mit freundlichen Grüßen

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
Embajada de la República Federal de Alemania
Calle de Fortuny, 8
28010 Madrid - Spanien 

Desweiteren hat die Botschaft noch ein Dokument mitgeschickt, welches man besser ausfüllt und vorzeigt. So schaut es aus:

Apellido(s):

Nombre:

Fecha de Nacimiento:

Documento identificativo + número:

Descripción de la situación:

“Ich war in Portugal im Urlaub und befinde mich auf der Rückreise zu meinem Wohnsitz in Deutschland”

„Estaba de vacaciones en Portugal y estoy regresando a mi domicilio en Alemania.”

Lugar de residencia en Alemania:

Por la presente declaro mi intención de pasar por España para volver directamente(a través de Francia) a su domicilio en Alemania :



Fecha Firma


………………………………………………………………………………………………..

Da hier derzeit durch abreisende Wohnmobile die Hölle los ist, planen wir unsere Abreise am Freitag. Von der deutschen Botschaft in Portugal gibt es auch eine ganz klare Aufforderung, daß Land kurzfristig zu verlassen, wenn man keinen festen Wohnsitz in Portugal hat. Im Original liest es sich so:

Die Botschaft in Lissabon rät allen Deutschen ohne Wohnsitz in Portugal dringend, unmittelbar die Heimreise anzutreten.
Der Grenzübergang zu Spanien sollte insbesondere für Deutsche mit Wohnsitz in Deutschland auf dem Transitweg geöffnet sein. Gegebenenfalls kommt es derzeit noch zu Verzögerung in der Umsetzung. Bitte weisen Sie gegenüber dem Grenzbeamten den Wohnsitz in Deutschland durch den Pass oder Personalausweis nach. 

Es kann längst nicht überall die Grenze überfahren werden. Anbei eine Auflistung derer, bei denen es möglich ist:

1. Valença (Viana do Castelo) - Tuy;
2. Vila Verde da Raia (Chaves) - Verín
3. Quintanilha (Bragança) - San Vitero;
4. Vilar Formoso (Guarda) - Fuentes de Oñoro;
5. Termas de Monfortinho (Castelo Branco) - Cilleros;
6. Marvão (Portalegre) - Valência de Alcântara;
7. Caia-Elvas (Portalegre) - Badajoz
8. Vila Verde de Ficalho (Beja) - Rosal de la Frontera;
9. Vila Real de Santo António (Faro) - Ayamonte.


Wenn es mit der Fahrt durch Spanien geklappt hat, dann benötigt man für Frankreich ein weiteres Dokument. Dieses kann man sich über folgenden Link runterladen und ausdrucken.

https://mobile.interieur.gouv.fr/content/download/
121684/977026/file/attestation_de_deplacement_derogatoire.pdf


Zudem kleben wir uns ein DIN4 Zettel in die Windschutzscheibe auf dem steht, "TRANSIT GERMANY" und dann den Satz : „Fuerza mayor o situación de necesidad"

Irgendwie völlig komisch, diese Situation richtig zu greifen. Seit gestern kreisen unsere Gedanken nur um "WIE KOMMEN WIR HIER WEG?"
Ein unwirkliches Gefühl, wenn man fast machtlos dasteht und es wird dir gesagt, du darfst nicht weiterreisen.
Da wir aber nun viele neue Informationen gesammelt haben, dürfte unserer Heimreise nichts mehr im Wege stehen.

 
17.03.2020 11:00 
Wir stehen vor der spanischen Grenze und NICHTS geht. Portugal und Spanien haben ihre Grenzen komplett dicht gemacht! Wir werden zu einen großen Parkplatz von einem Polizeiauto begleitet. Hier stehen schon eine große Anzahl anderer Wohnmobile. Man kann in ihren Gesichtern die riesigen Fragezeichen erkennen. Wir sind natürlich auch vollkommen geplättet und müssen erstmal durchatmen. Die Polizei auf spanischer und auf portugiesischer Seite konnten keine Aussage tätigen, wann es wieder möglich sei, hier die Grenze zu passieren. Man muss kein tollkühner Visionär sein, um zu schnallen, daß sich an dieser Situation in den kommenden Tagen sicherlich nichts ändern wird. Also was machen? Wir haben für uns beschlossen, wieder auf den Stellplatz nach São Bras zu fahren. Hier wissen wir, daß wir alles zur Verfügung haben. Wir richten uns schon darauf ein, daß wir hier zwei Wochen festhängen werden. Teilweise werden auch schon Plätze unter Quarantäne gestellt, oder man kommt erst garnicht mehr drauf. Nun stehen wir gerade beim Lidl und werden uns mit den wichtigsten Dingen bevorraten. Danach geht’s noch 120 Kilometer weiter, bis wir wieder in São Bras eintreffen. Später, oder die Tage dann mehr von dieser misslichen Lage.


16.03.2020

Drei Tage bzw. zwei Nächte verbrachten wir auf dem Stellplatz Motorhome Park in Tavira. Hier findet der Camper, der gerne Stellplätze anfährt, alles was das Camperherz begehrt. Eine klare Struktur der Parzellen – überall Strom- & Wasseranschlüsse – drei befahrbare Entsorgungsstationen für Grau- & Schwarzwasser auf dem Platz verteilt und freundliches Personal, die einem gerne weiterhelfen. Zu den Salzwiesen und dem Zentrum von Tavira sind es nur wenige Gehminuten.
Dennoch müssen wir sagen, war es kein Platz für uns. Zwei Nächte sind o.k., aber mehr sollten es für uns nicht sein. Bis in die späten Abendstunden ein recht hoher Geräuschpegel, den man gerade dann wahrnimmt, wenn die Nächte vorher immer sehr ruhig waren. Keinerlei Möglichkeit, um mal eben schnell den Hund an die Leine zu nehmen, damit er sein Geschäft erledigen kann. Abends dann aus jeder Ecke von Tavira lautes Hundegeheule, daß man denken muß, man lebt unter Wölfen. Für uns war es aber mal interessant, auch diese Ecke der Algarve kennenzulernen.



Wir sind dann alleine weiter zu einem neuen Stellplatz, der ca, dreißig Kilometer entfernt liegen soll und sich etwas im Hinterland befindet. Es ist der Motorhome Ecopark Sao Bras de Alportel. Was sollen wir sagen – DAS ist genau ein Stellplatz unserer Kragenweite. Ruhig – große Parzellen – eine ganz tolle Lage und was einem sofort auffällt, er ist mit viel Liebe angelegt. Der Platz verfügt über etwas mehr als achtzig Plätze. Alle mit Stromversorgung und Frischwasserentnahme an den Stromsäulen und leistungsstarkem Wifi. Es gibt eine große Anzahl an Schattenplätzen, oder wie wir es bevorzugen, natürlich auch sonnigere Plätze. Für die Nacht müssen wir sieben Euro bezahlen, was wir mehr als fair finden. Strom aus der Dose benötigen wir nicht, da schon die ganzen Wochen die Sonne scheint und wir alles mit Solar laden können.
Von hier aus hat man die Möglichkeit, tolle Wanderungen und Fahrradtouren zu unternehmen. Supermärkte gibt es zu genüge im drei Kilometer entfernten Sao Bras. Wir sind hier vier Tage gewesen, aber wir wissen jetzt schon, daß wir hier zurückkehren werden. Da uns der Platz so gut gefallen hat, werden wir in Kürze diesen noch gesondert vorstellen.


Nun ist es 18:30 und wir warten gespannt auf die Nachrichten, denn wir sind heute morgen weiter und stehen nun in der Nähe von Evora / Portugal. Wir befinden uns auf der Heimreise und es ist natürlich sehr spannend für uns, ob es uns gelingt, über all die ganzen Landesgrenzen zu gelangen. Es ändert sich ja nun Stündlich die Situation in Europa und was gestern noch funktionierte, könnte heute oder morgen schon ein Rohrkrepierer sein. Heute früh fragte Paula, die Stellplatzbesitzerin, ob wir wirklich fahren wollten, denn die Grenze Portugal/Spanien wurde letzte Nacht komplett dicht gemacht. Ein mittelschwerer Klos setzte sich in unserer Halsgegend fest. Wir sagten ihr, daß wir es versuchen müssen, sollte jedoch wirklich nichts mehr gehen, wir dann auf jeden Fall wieder kommen werden. Morgen wissen wir dann mehr, ob es für uns Richtung Heimwärts geht, oder wieder zur Algarve.

Lotta auf Reisen





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Jemand hat mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. |  "Jean-Luc Picard"             ***************

aktulle Reisen:

04.02.2020 - 24.03.2020 Spanien/Portugal

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