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Über uns
immer wieder Greetsiel
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Hier erzählen wir, daß sind Maike & Oliver, von ihren bißlang erlebten Wohnmobiltouren. Vieleicht können wir einigen Wohnmobilfahrern Anregungen für neue Urlaubsziele geben.
Mittwoch 12.06.2019… wir sind schon ein gutes Stück gen Norden voran gekommen und haben die letzten zwei Tage etwas unterhalb von Mora bei dem kleinen Örtchen Äppelbo auf zwei verschiedenen Plätzen verbracht. Der Eine war zwar etwas nah gelegen an einer Straße, aber das macht hier wenig. Der Verkehr ist sehr überschaubar und findet Nachts eigentlich gar nicht mehr statt.
Dafür war der Platz so etwas von liebevoll hergerichtet, daß man sich gleich sauwohl gefühlt hat. Eine Grill- bzw. Feuerstelle – Sitzgelegenheiten, sehr gepflegt und der Rasen auf 3mm kurz geschnitten. Nebendran fließt ein breiter Naturfluss entspannt vor sich hin an dem man es sicht gerne bequem machen möchte. Dazu blauer Himmel und gute 25 Grad. Klasse…..so haben wir es uns vorgestellt….so kann es weitergehen….. 













Nach einer entspannten Nacht beschlossen wir eine kleine Radtour zu unternehmen. Fahrradfahren ist durchaus möglich hier, allerdings sucht man so tolle Fahrradrouten wie in Deutschland oder Holland vergebens. Man nutzt da mehr die kleineren Nebenstraßen, die so gut wie gar nicht von PKW`s befahren werden. Nach guten fünf Kilometern kamen wir an einem weiteren Feuerplatz an. Unfassbar klasse in der Natur gelegen und wieder direkt an diesem schönen Fluss. Er macht hier eine 180° Grad Kurve, so ähnlich wie die Saarschleife, nur halt zwei Nummern kleiner.
So sehr uns der Platz 1 gefiel, auf dem wir jetzt standen, kickte der hier noch ein wenig mehr. Wir beschlossen umzukehren um das Womo zu holen.
Nach gut einer halben Stunde bezogen wir das neue Quartier. Wieder ganz alleine…alles für uns . Maike erkundet den Platz, solange ich den Phoenix „parkte“ und ausrichtete. Plötzlich fing sie fürchterlich laut an zu kichern und rief „ich müsse mir das unbedingt anschauen“. Sie inspizierte das dortige Toilettenhäuschen und war völlig baff.
So etwas von totenschick das Teil (siehe Bilder) und alles ganz neu. Die Schweden bauen einfach für die Allgemeinheit so tolle Plätze mit so fantastischen Toiletten. Wäre bei uns in Deutschland fast undenkbar. Nach spätestens zwei Wochen wäre bei uns das Häuschen besprüht und von innen demoliert von irgendwelchen Jugendlichen, die gerade „Frust“ abbauen müssen.
Auch der Platz rundum alles pikobello. Hier liegt nichts rum, keine Dosen oder Müll in den Büschen. Sogar kleine Spieße für Stockbrot oder Ähnlichem hängen hier an extra dafür angebrachten Brettern. Das muss man den Schweden schon lassen, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen, daß haben die hier voll drauf. Urgemütlich hier. Wir machten es uns in unseren Stühlen bequem und genossen die Aussicht und die Ruhe. Gegen Abend (ca. 23:00) dann noch eine weiteres Highlight. Ein Sonnenuntergang, den man in natura gesehen haben sollte. Blutrot und alle fünf Minuten wurde es schöner. Es ist schon Wahnsinn, wie lange der Sonnenuntergang hier Sommer dauert. In Spaniern oder Portugal gehst du gerade mal kurz ins Womo um ein neues Weizen zu holen, kommst raus du zack……Sonnenuntergang verpaßt!
Aber wir müssen zugeben, wir sind durch die langen hellen Tage auch ein wenig durcheinander. Morgens kurz vor Vier ist es fast schon taghell. Bis die Sonne unter gegangen ist und der Himmel wirklich dunkel, ist es meist Mitternacht. Bald ist ja Mittsommer und somit die kürzeste Nacht. Wir sind schon etwas neugierig, wie die Schweden das feiern.
Wir haben nun für uns den nördlichsten Punkt auf dieser Schwedentour erreicht. Ab morgen zieht es uns wieder leicht nach unten mit Richtung Ostküste. Wir wollen in zwei/drei Tagen etwas unterhalb von Stockholm auskommen. Morgen haben wir Regenwetter und deshalb nutzen wir den Tag als Fahrtag für eine große Kilometerrutsche. Mal sehen, wo wir landen werden.

Bis bald…..Maike und Olli
 















Wir haben nun Samstag den, 08.06.2019 und wir düsen nun schon einige Tage durch Schweden.
Gestartet sind wir am Dienstag und hatten unseren ersten Halt bei Oldenburg in Holstein. Hier befindet sich ein großer gemischter Parkplatz am Wallmuseum, den man hervorragend für den Zwischenstopp nutzen kann. Fußläufig erreicht man die Innenstadt, die allerdings nicht wirklich viel zu bieten hat. Aber nach einer 400 Kilometertour, ist es sehr erholsam einige Meter zu laufen und sich zu bewegen.
Ganz in Platznähe befindet sich das kleine Restaurant „Refklektorium“. Draußen auf der Terrasse saß man richtig klasse mit Blick in die Natur.
Auch das Essen war spitze und preiswert, wie wir fanden.
Am nächsten Morgen ging es los Richtung Fähre Puttgarden. Für uns das erste Mal und wir waren schon ein wenig aufgeregt. Als wir am Kassenhäuschen ankamen legte es sich mit der Aufregung und wurde getauscht gegen Entsetzen. Schlappe 253,00 mußten wir für das Kombiticket Puttgarden und später Helsingborg lönen. Ein ganz schöner Schluck aus der Pulle.

Dafür hat alles astrein geklappt mit der Überfahrt. Nach gut 45min legten wir in Rodby an. Die Jungs im Hafen haben wirklich alles voll im Griff. Kurze Handbewegungen und zack machten alle, was sie wollten. (Kenne ich sonst nur von meiner Frau ��. )
Weitere 200 Kilometer ging es dann durch Dänemark, bis wir im Hafen von Helsingor eintrafen. Unfassbar flott standen wir auf der Fähre. Auch hier wieder perfektes Einweisen. Auf dieser Fähre besteht die Möglichkeit, im Fahrzeug sitzen zu bleiben, was wir auch taten. Wir bemerkten noch nicht einmal, daß wir losfuhren und zack waren wir auf der anderen Seite. Helsingborg in Schweden. Hier sollte auch unsere zweite Übernachtung stattfinden. Es gibt einen großen kostenlosen Platz etwas außerhalb von Hafen. Dieser Platz wurde aber erst kürzlich komplett neu geteert und war noch kräftig am ausdünsten. Ein schrecklicher Gestank, der aber so manchen Womofahrer nicht davon abhielt, sich trotzdem dorthin zu stellen.
Wir entschieden uns für den Platz im kleinen Bootshafen. Mit etwas Glück ergatterten wir einen Randplatz und standen richtig gut. Stühlchen raus und erstmal ein kühles Weizen in die Kehle. Später machten wir noch eine Runde durch den Hafen und es gefiel uns richtig gut. Wir in Schweden – 28 Grad – blauer Himmel und das Meer vor der Nase.


Ein richtig schöne Nacht verbrachten wir auf dem Stellplatz „Persköps“. Ca. vierzig Mobile finden hier Platz. Die Stellflächen sind sehr großzügig angelegt, so daß keiner Beklemmungen bekommen muß. Ein schöner See ist das Highlight. Wenn man die Chance bekommt in der ersten Reihe stehen zu können, hat man einen klasse Blick auf ihn. Wir hatten leider nicht das notwendige Glück, da ein schwedischer Feiertag war und der Platz somit fast ausgebucht. Aber wirklich nicht schlimm, denn auch in den hinteren Regionen steht man prima.
Nun haben wir uns schon ein kleines Stück nach Norden vorgearbeitet. Wir sind unterhalb des Vätternsees bei dem kleinen Ort Bottnaryd und haben einen fantastischen kostenlosen Platz gefunden. Hier werden wir auch noch morgen bleiben und den Grill anwerfen. Das Wetter wird zwar etwas abwechslungsreicher, aber es haut noch hin. Auf etwas wechselhaftes Wetter, je nördlicher es wird, hatten wir uns ja schon vor der Fahrt eingestellt

aktulle Reisen:


ab dem 04.06.2019 Schweden



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maikeolli@flairchen.de

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Hallo an alle Womofahrer und Besucher dieser Seite. Wenn ihr uns etwas schreiben oder mitteilen möchtet, so geben wir euch hier die Möglichkeit dazu. Wir freuen uns über ein paar nette Zeilen, oder Anregungen von euch.

Maike und Oliver 




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Jemand hat mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. |  "Jean-Luc Picard"             ***************